Lisa* geht gerne zur Schule.

Zusammen mit ihren beiden Brüdern lebt die Neunjährige seit Anfang des Jahres in einer Wohngruppe des gemeinnützigen Vereins alpha e. V.

Bei Ankunft in der neuen Lebenssituation werden die Kinder von den Betreuern des Hauses bestmöglich unterstützt. Lisa ist durch eine angeborene geistige Behinderung ein wenig mehr als andere normal entwickelte Kinder auf Struktur und Kontinuität im Alltag angewiesen, was ihr hilft, Stabilität und Sicherheit zu finden.

Für Lisas erhöhten Schulförderbedarf sollte eine geeignete Schule in der Nähe gefunden werden. In Nordrhein-Westfalen wurden viele Förderschulen im Zuge der Inklusionsbestrebungen geschlossen, die einzige Förderschule vor Ort mit Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung war für die Bedürfnisse von Lisa wenig ausgerichtet.

Die Christopherus-Schule in Bochum ist eine Förderschule für geistige Entwicklung, die Basis des Lehrplanes stützt sich auf die Waldorfpädagogik und die anthroposophische Heilpädagogik. Ideale Voraussetzungen für die Viertklässlerin. Die angenehme Atmosphäre in den kleinen Klassenverbänden und das Schulprogramm sind ganz auf Lisas Bedürfnisse zugeschnitten. Sechs bis zwölf Schüler werden in einer Klasse von zwei Klassenlehrern unterrichtet, zusätzliche Integrationshelfer unterstützen Schüler und Lehrer beim täglichen Lernen. In den ersten Klassen eins bis vier wird viel gesungen und musiziert, Reime und Rhythmen gesprochen, Märchen und Geschichten erzählt und gespielt. Die Kinder werden an Buchstaben und Zahlen durch Erlebnisse herangeführt, die mit Körper und den Sinnen erfahrbar gemacht werden. Auf dem Stundenplan steht außerdem noch Musik, Eurythmie, Spielturnen, Handarbeit, Religion und Reiten.

Seit April 2020 besucht Lisa die 28 Kilometer entfernte Christopherus-Schule und blühte innerhalb kürzester Zeit auf. Einzige Hürde war das monatliche Schulgeld von 180 Euro für die Privatschule, das für die Schülerin aufgebracht werden musste.

ELSA hilft erklärte sich sofort bereit die Kosten für Lisas Schulbesuch zunächst für ein Jahr zu übernehmen. Das Konzept der Waldorfschule hat Renate Hirschmann voll überzeugt und sie freut sich besonders, dass Lisa mit ihrer einnehmenden Fröhlichkeit gut angekommen ist.

Nach den Sommerferien startet hier wieder der Unterricht für die Schülerin, natürlich unter Corona-Vorsichtsmaßnahmen. Der tägliche Morgenkreis und die Schlussmusik als gemeinsame Rituale finden für alle Schüler draußen auf dem Schulhof statt, wo der Abstand gut eingehalten werden kann.

Alles Gute zum neuen Schuljahr für Dich, Lisa, wünscht Dir ELSA hilft!

*Name geändert

 

Laptop SammlungJuttaLau

Interview mit Schirmherr enkelson

Seit August 2019 unterstützt ELSA hilft das Projekt „Offene Holzwerkstatt“ an der Anne-Frank Realschule in Düsseldorf-Flingern. Heute gab es Gelegenheit für Renate Hirschmann und Ute Kirberger zusammen mit dem Schirmherrn enkelson. einen Blick in die Werkraum- Atmosphäre zu werfen und den Kindern bei der Planung ihrer Werkstücke und bei dem Umgang mit den Arbeitsmaterialien zuzuschauen.

 

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enkelson

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